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Der Verkauf oder auch die Übernahmen eines bestehenden Unternehmens ist eine komplexe Aufgabe, die zudem für viele Unternehmer nur einmal im Leben zu erledigen ist. Wiederholt habe ich Nachfolgen begleitet, die immer wieder kritische Phasen erlebten, da es galt, …. konkrete Konflikte zu bewältigen. Auslöser solcher Konflikte sind häufig:

  • ungeklärte Erwartungen,
  • Beharren auf den Status quo,
  • klare Interessenskonflikte (z.B. Kaufpreis, Risikobewertung),
  • Vertrauen in die Angaben,
  • emotionale Bindung an das Erreichte
  • uvam!!

Wenn solche Konflikte nicht zum Scheitern des Prozesses führen sollen, dann ist es wichtig, diese konstruktiv und gemeinschaftlich zu lösen. Der Rückgriff auf rechtlichen Ansprüchen aus dem zu schließenden Vertrag ist dazu nur ein schwacher Trost, denn die Ergebnisse solcher Vertragsverfahren sind unbestimmbar, teuer und langwierig.

Meditation als gemeinschaftliche Konfliktklärung und -beilegung ist ein schnelles, kostengünstiges und geeignetes Verfahren, um den Prozess zu sichern und frühzeitig nach Lösungen dieser Konflikte zu suchen. Der offene Umgang schafft Vertrauen zwischen den Parteien und erklärt Wünsche, Forderungen oder Verhandlungspositionen.

Auch die vertragliche Vereinbarung von Meditationsklauseln (Beispiele hier) schafft zusätzliches Vertrauen und bietet die Chance auf selbstbestimmte Konfliktlösung nach einer erfolgreicher Unternehmensübernahme.

Berlin / Brandenburg, den 10. Feb. 2015

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